AGB

Nachstehend die gültigen allgemeinen Geschäftsbedingungen der Concordia Real Estate Immobilienvermittlungs Ges.m.b.H:

 

  1. Die nachstehenden Geschäftsbedingungen bilden einen integrierenden Bestandteil im Geschäftsverkehr der Concordia Real Estate Immobilienvermittlungs Ges.m.b.H. (kurz: „CRE“) und regeln das Rechtsverhältnis zwischen Auftraggeber (u.A. Abgeber und Interessenten) und der CRE bei der Vermittlung von Immobilien. Sie gelten im Sinne der jeweils gültigen Fassung des Maklergesetzes (MaklerG), der Immobilienmaklerverordnung (IMV), dem Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB), dem Konsumentenschutzgesetz (KSchG) sowie dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) und der besonderen Standesregeln für Immobilienmakler zwischen der CRE und dem Adressaten des Angebotes als vereinbart.

 

  1. Angebote der CRE, die wir im Namen und im Auftrag des jeweiligen Abgebers an einen oder mehrere Auftraggeber übermitteln, sind grundsätzlich unverbindlich; Zwischenverkauf, -Vermietung oder -Verpachtung durch den Abgeber bleiben vorbehalten, da der Abgeber das Objekt üblicherweise mehreren Interessenten gleichzeitig anbietet.

 

Durch die CRE übermittelte Objektinformationen an Interessenten stellen eine Einladung an den Interessenten dar, ein Angebot an den Abgeber bezüglich der Anmietung, Anpachtung oder einem Ankauf zu legen und können einen Abgeber (Verkäufer, Vermieter, Verpächter) nicht verpflichtend binden.

 

Die CRE wird – sofern dies nicht im Einzelfall ausgeschlossen wird – im Interesse beider Seiten (Abgeber und Interessent) tätig und berücksichtigt daher die Interessen beider Auftraggeber. Die CRE wird daher beide Vertragsteile objektiv und neutral beraten, dennoch empfiehlt die CRE für die Vertragsprüfung, sowie Prüfung der Wirtschaftlichkeit und der steuerlichen Auswirkungen im Anlassfall die entsprechenden Sonderfachleute heranzuziehen. Die CRE hat, sofern nicht ausdrücklich Gegenteiliges zugesagt wird, keine Abschlussvollmacht.

 

  1. Der Auftraggeber hat der CRE sämtliche Informationen, die sie für die Vermittlung benötigt, zu erteilen und – soweit vorhanden – Unterlagen zu übergeben oder die zur Beschaffung oder Einholung der Unterlagen und Informationen notwendigen Vollmachten zu erteilen. Die CRE kommt ihren gesetzlichen Informations- und Nachprüfungspflichten gegenüber einem Interessenten nach und haftet – ein Verschulden vorausgesetzt – für einen allfälligen Vermögensschaden, der dem Mieter, Pächter bzw. Käufer aus dem ihm von der CRE vermittelten Objekt entsteht und auf der Unrichtigkeit einer von der CRE erteilen Information beruht.

 

Die Angaben über ein Objekt erfolgen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Immobilienmaklers. Sofern die CRE darauf hinweist, dass sie die Angaben von Dritten erhalten hat, haftet sie nicht für die Richtigkeit der Angaben, es sei denn, sie hätte die offensichtliche Unrichtigkeit der ihr erteilten Informationen erkennen müssen.

 

 

 

 

  1. Der Auftraggeber ist zur Offenlegung sämtlicher Umstände und Informationen, die für die Vermittlung des Objektes wesentlich sind, verpflichtet. Dazu zählen sämtliche ihm bekannte Mängel des Objektes sowie sonstige wertbestimmenden Umstände. Die CRE haftet gegenüber Verbrauchern für Vermögensschäden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Ist der Auftraggeber kein Verbraucher, so haftet die CRE ungeachtet des Rechtsgrundes nur bei Vorsatz und krass grober Fahrlässigkeit. Die Haftung der CRE ist für den einzelnen Schadensfall insgesamt mit der Versicherungssumme von € 2.000.000.- beschränkt.

 

Ist einem Auftraggeber ein angebotenes Objekt bei Unterzeichnung und während der Laufzeit eines Alleinvermittlungsauftrages bereits als verkäuflich, vermiet- oder verpachtbar bekannt, ist dies der CRE unverzüglich, längstens binnen 48 Stunden ab Anbotstellung nachweislich mitzuteilen. Ein Verstoß gegen diese Bestimmung begründet bei Zustandekommen eines Vertrages über das angebotene Objekt die Provisionspflicht.

 

Für die Vermittlung reicht die Namhaftmachung des vermittelten Geschäftspartners aus. Der Anspruch auf Provision entsteht gemäß § 7 MaklerG mit der Rechtswirksamkeit (das ist die Willensübereinstimmung oder ein allfälliger Bedingungseintritt) des vermittelten Geschäfts und ist sofort fällig, er entfällt ausschließlich, sofern der Auftraggeber nachweist, dass das Rechtsgeschäft aus nicht von ihm zu vertretenden Gründen nicht ausgeführt wird. Die CRE hat gemäß § 6 Abs 3 MaklerG auch dann Anspruch auf Provision, wenn aufgrund ihrer Tätigkeit zwar nicht das vertragsmäßig zu vermittelndem Geschäft, wohl aber ein diesem nach seinem Zweck wirtschaftlich gleichwertiges Geschäft zustande kommt.

 

Die CRE ist nach Vereinbarung zur Provisionsüberwälzung berechtigt (Übernahme der Käuferprovision durch den Verkäufer oder umgekehrt), außer es handelt sich um die Überwälzung der Verkäufer- oder Vermieterprovision auf den Käufer oder Mieter eines Einfamilien-, eines Reihenhauses oder einer (Eigentums-)Wohnung.

 

Im Falle einer aufschiebenden Bedingung besteht der Provisionsanspruch auch dann, wenn der bedingte Vertrag zwar vor Eintritt der Bedingung aufgelöst wird, die Bedingung ohne vorzeitige Auflösung aber eingetreten wäre. Die Provisionspflicht entsteht nach Namhaftmachung des vermittelten Geschäftspartners, unabhängig davon, ob das vermittelte Geschäft mit oder ohne Intervention der CRE und unabhängig davon, wann es zustande gekommen ist.

 

  1. Der volle Provisionsanspruch entsteht auch, wenn (a) der Vertrag zu anderen, vom Angebot abweichenden Bedingungen abgeschlossen wird, (b) das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft wider Treu und Glauben nur deshalb nicht zustande kommt, weil der Auftraggeber entgegen dem Verhandlungsverlauf einen für das Zustandekommen des Geschäfts erforderlichen Rechtsakt ohne beachtenswerten Grund unterlässt, (c) mit dem vermittelten Dritten ein anderes als ein zweckgleichwertiges Geschäft zustande kommt, sofern die Vermittlung des Geschäfts in den Tätigkeitsbereich der CRE  fällt, (d) das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft nicht mit dem Auftraggeber, sondern mit einer anderen Person zustande kommt, weil der Auftraggeber dieser die ihm von der CRE bekannt gegebene Möglichkeit zum Abschluss mitgeteilt hat oder das Geschäft nicht mit

 

 

dem vermittelten Dritten, sondern mit einer anderen Person zustande kommt, weil der vermittelte Dritte dieser die Geschäftsgelegenheit bekannt gegeben hat, oder (e) das Geschäft nicht mit dem vermittelten Dritten zustande kommt, weil ein gesetzliches oder ein vertragliches Vorkaufs-, Wiederkaufs- oder Eintrittsrecht ausgeübt wird, und (f) soweit ein Vertrag über ein von der CRE vermitteltes Geschäft durch Verträge die in einem zeitlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang stehen erweitert oder ergänzt  wird, im Ausmaß der Erweiterung oder Ergänzung.

 

  1. Jede Bekanntgabe der von der CRE angebotenen Objekte bzw. der von ihrem namhaft gemachten Interessenten durch den Auftraggeber an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der CRE und lässt den Provisionsanspruch unberührt. Aufwendungen der CRE aufgrund von zusätzlichen Aufträgen, die ihr vom Auftraggeber erteilt werden, sind gesondert und auch dann zu vergüten, wenn das angestrebte Rechtsgeschäft nicht zustande kommt. Die Provision versteht sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer und ist sofort mit Rechnungserhalt zur Zahlung fällig. Im Falle des Zahlungsverzuges ist die CRE berechtigt, vom fälligen Bruttobetrag die gesetzlichen Zinsen zu verlangen, somit 4 % von Verbrauchern und 9,2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 456 UGB von Unternehmern, sowie die Betreibungskosten.

 

Für den Fall, dass innerhalb von drei Jahren nach Beendigung des Auftragsverhältnisses ein Folgegeschäft zustande kommt, hat die CRE Anspruch auf eine allfällige Differenz einer Ergänzungsprovision. Dies gilt beispielsweise dann, wenn ein zunächst gemietetes oder gepachtetes Objekt in weiterer Folge an den Mieter oder Pächter verkauft wird, oder zwischen den Auftraggebern ein weiteres Rechtsgeschäft (Zumietung oder weiterer Ankauf) abgeschlossen wird.

 

  1. Wird der CRE ein Alleinvermittlungsauftrag erteilt, entsteht der Provisionsanspruch auch dann, wenn (a) der Alleinvermittlungsauftrag vom Auftraggeber vertragswidrig ohne wichtigen Grund vorzeitig aufgelöst wird, (b) das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrages vertragswidrig durch die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustande kommt, oder (c) das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrages auf andere Art als durch die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustande kommt.

 

  1. Die CRE behält sich das Recht vor, zum Zwecke der Anbahnung des zu vermittelnden Rechtsgeschäftes Dienste eines weiteren Maklers im Rahmen eines Gemeinschaftsgeschäftes in Anspruch zu nehmen, wenn dies zur Erhöhung der Verwertungschancen führt. Daraus entstehen jedoch weder dem Auftraggeber noch dem diesem zugeführten Interessenten Mehrkosten.

 

 

  1. Vermittelt die CRE einen Vertrag, mit dem Auftraggeber oder dem vermittelten Dritten das befristete Recht eingeräumt wird, durch einseitige Erklärung das betreffende Geschäft zustande zu bringen (Optionsvertrag), sind bei Abschluss des Optionsvertrages 50 Prozent der für die Vermittlung des Hauptgeschäftes vereinbarten Provision an die CRE zu bezahlen. Die restlichen 50 Prozent werden mit Ausübung des Optionsrechtes durch den Berechtigten fällig.

 

 

 

  1. Änderungen und Ergänzungen von Verträgen mit der CRE bedürfen generell der Schriftform.

 

  1. Erfüllungsort ist Wien. Für allfällige Streitigkeiten wird das sachlich und wertmäßig zuständige Gericht vereinbart. Die Bestimmungen des § 14 KSchG bleiben im Übrigen unberührt. Für sämtliche Streitigkeiten wird österreichisches Recht unter Ausschluss der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts sowie und unter Ausschluss des UN-Kaufrechts vereinbart.

 

Haftung:

Die Ersatzpflicht der CRE für alle Sachschäden, die Auftraggeber oder Interessenten im Rahmen der Besichtigung eines von der CRE angebotenen Objektes, insbesondere auch einer Baustelle, entstehen, sind ausgeschlossen, sofern die CRE diesen Sachschaden nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat. Dieser Haftungsausschluss gilt auch gegenüber Dritten, insbesondere für jene Personen, die mit Willen des Auftraggebers oder Interessenten an einer Besichtigung und Objektbegehung teilnehmen.



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